Seeburg

Wir starteten mit unserer Tour am Wanderparkplatz zwischen  Seeburg und  Bad Urach. Allerdings ist dieser Parkplatz nicht mehr sehr einladend. Abmarsch um 9.30 Uhr: bald gelangten wir nach Seeburg, das wir durchwanderten; so kamen wir ins romantische  Fischburgtal mit mehreren Felswänden (angenehm kühl) und weiter führte uns der nun schmale Waldweg und bald am Fischbach entlang; unmerklich ging es bergan und bald kamen wir ins Freie; da brannte die Sonne vom Himmel; den uns bekannten Rastplatz konnten wir nicht mehr ausmachen; jetzt wäre halt ein Plätzchen zum Mittagessen recht gewesen.
Fischburgtal
Fischburgtal
Wir mussten durch den Ort Wittlingen und danach kamen wir an einem schönen Rastplatz vorbei, der allerdings schon besetzt war; Gott sei Dank kamen wir wieder in den Wald und auf einem Wanderpfad schlenderten wir dahin; dann ging es hinauf zur  Ruine Hohenwittlingen; in der Gluthitze machten wir Mittag mit Brot, Wurst, Käse, Radieschen, Tomaten; nach einer halben Stunde setzten wir uns auf Steintreppen in den Schatten und genossen bei einem Ratsch nun ein Tässchen Kaffee; nun ging es noch hinauf zum höchsten Punkt der Ruine und wir genossen die herrliche Rundsicht: unter uns auch die Baustelle der Straße nach Bad Urach und das Seeburger Tal (eines der schönsten Albtäler).
Hält mich
Hält mich
Filigran
Filigran

Inschrift auf einer Tafel auf der Ruine Hohenwitllingen:

„Auf dem Hohenwittlingen wurden von 1560 bis 1617 viele Männer aus württembergischen Teufergemeinden gefangen gehalten. Unter ihnen die Vorsteher Paul Glock und Mathias Günter. Ihr Ziel war ein Leben in der Nachfolge Jesu. Sie tauften nur Menschen, die mit Ernst Christen sein wollten. Sie verweigerten Kriegsdienst und Eid. Sie verkündeten die Botschaft vom kommenden Reich Gottes und waren bereit dafür Freiheit und Leben zu geben.“

Ruine Hohenwittlingen
Ruine Hohenwittlingen

Um 15.20 Uhr stiegen wir wieder hinab und wir genossen den vergnüglichen Gang auf dem Waldpfad, der in einen Forstweg überging; und dann haben wir in einer Kehre die Pfadabzweigung verpassst, so mussten wir ein etliches Stück auf der B 465 gehen, wo ja wegen der Baustelle nur wenig Verkehr herrschte; auf einem Holzsteg überquerten wir die Erms und kamen in flottem Schritt um 17.30 Uhr am Auto an; es war trotz der Hitze, die ja im schattigen Wald sehr angenehm war, eine sehr schöne Wanderung.

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