Seeburg

Dieses Mal starteten wir etwas später von Zuhause los. Auf bekannter Strecke über Langenau, Bermaringen und bei Suppingen auf die B 28 bogen wir kurz nach Römerstein links ab nach Seeburg. Etwas außerhalb vom Ort in Richtung Seeburg auf der linken Seite parkten wir Julians Auto auf dem Spiel- und Rastplatz.

Speisecafé Schlössle

Den Rucksack gepackt und kurz nach 11:15 Uhr ging es los. Den schönen Spiel- und Rastplatz verließen wir auf dem ebenen Radweg in Richtung Seeburg. Im Ort ging es kurz nach links und wir überquerten die gut befahrene B 465. Am sehr romantisch gelegenen Speisecafé Schlössle führte uns ein schmaler, serpentinenartiger Aufstieg zu einer Waldlichtung. Am linksseitigen Wiesengrund führte nun ein breiter Waldweg anstrengend bergauf. Am Sonnenhof vorbei durchqueren wir herrliche Wiesen und erreichten gegen 12:45 Uhr den Sportplatz Hohenwittlingen. Auf einer Bank mit Tisch genossen wir alleine unsere wohlverdiente Mittagsrast. Die in der Früh gerichteten Wraps und dazu in Scheiben geschnittenen Rettich schmeckten lecker.

Mittagsrast

Mit vollem Bauch und leichterem Rucksack wanderten wir weiter. Nach kurzem Gehen standen wir vor einigen noch jungen, aber schon beeindruckenden Mammutbäumen. Der Weiterweg führt uns nun zügig bergab in den Ort Hohenwittlingen. Unsere Getränke Vorräte waren schon etwas vermindert und so entschlossen wir uns, im Tante-M Selbstbedienungsladen mit Nachschub einzudecken. So ein Selbstbedienungsladen ist eine tolle Sache, gefällt mir sehr gut.

Auf einem asphaltierten Weg erreichen wir bei leichtem Bergab den Parkplatz Hohenwittlingen. Auf dem Rulamanweg schlenderten wir der Wolfsschlucht entgegen. Den Einstieg in diese wildromantische Schlucht erreichten wir über eine Eisentreppe. Es ist ein faszinierendes Erlebnis, hindurch zu wandern.

Wolfsschlucht
Wolfsschlucht
Wolfsschlucht

Nicht zum letzten Mal ging unser Weiterweg bergauf, wir wollten zur Ruine Hohenwittlingen gelangen. Auf schmalem Pfad durch herrliche Buchenwälder erreichten wir zuerst die Schillerhöhle. Zu dieser Jahreszeit war das schwere Eisentor offen und Julian wagte sich in die wunderbare Höhle. Ich verweilte vor dem Eingang. Es war stockfinster in der Höhle und nur durch das Licht seines Smartphones konnte Julian etwas sehen und auch herrliche Aufnahmen anfertigen. Der nächste Anstieg wartete auf uns und nach einigen Minuten waren wir an der Ruine Hohenwittlingen angelangt. Die Aussicht von der Ruine über das Ermstal begeisterte uns. Wir verweilten einige Zeit und genossen das tolle Panorama. Der Mond war auch bereits aufgegangen und bot mit der Ruine Hohenwittlingen ein eindrucksvolles Bild.

Ruine Hohenwittlingen

Der Rauchige Fels war unser nächstes Ziel auf dem Traufpfad. Es bot sich uns abermals eine herrliche Aussicht ins Ermstal. Wir schlenderten weiter und der Weg führte uns bergab bis fast zur Straße. Kurz vorher ging es allerdings wie so oft am heutigen Tag wieder bergan. Leicht bergab entschädigte uns der geschlitzte Fels mit seiner eindrucksvollen Atmosphäre für den Anstieg.

Rauchiger Fels
Geschlitzter Fels
Geschlitzter Fels

Deutlich beschwerlicher zog sich der Aufstieg hin, um letztendlich an der Ruine Baldeck anzukommen. Es sind keinerlei Überreste der ehemaligen Burg sichtbar. Wie sollte es anders sein und es ging weiter bergan, bis wir in der Waldabteilung „Verwaltungsberg“ angekommen waren. Von nun an ging es nur noch bergab. Auf schmalen Zickzack-Pfaden gelangten wir zur Straße, überquerten diese und auf einem Wiesenpfad erreichten wir die gegenüberliegende Talseite. Bei gemütlichen Schlendern erreichten wir kurz nach 20:00 Uhr das Auto wieder.

Abendstimmung

Nach einer kurzen Verschnaufpause chauffierte Julian uns einwandfrei nach Hause, das wir kurz vor 22:00 Uhr etwas müde erreichten.

Wanderroute

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